Was wäre die Welt heute ohne das Internet? Diese Frage stellen sich wohl derzeit sehr viele, denn wie es scheint heißt die neue Volksdroge Smartphone, Tablet oder PC. Das hat natürlich auch die Industrie erkannt und tüftelt verstärkt an Geräten, die das Konzept „internet of things“ (kurz IoT) unterstützen. Auch die Industrie ist dabei sich zu vernetzen. Dabei fällt immer wieder der Begriff Industrie 4.0. Ich möchte gar nicht so detailiert auf diese Begriffe eingehen, denn darüber gibt es inzwischen mehr als genug Lesestoff im Internet.

Hier möchte ich Euch zeigen, wie man mit minimalen Mitteln ebenfalls eine wirklich brauchbare Heim- und Gartenautomation umsetzen kann. Dabei geht es mir nicht darum, die Kaffeemaschine an und aus zu schalten oder dass der Kühlschrank erkennt, wenn die Milch alle ist. Nein, für mich zählen die wirklich praktischen Sachen! Ich möchte Steckdosen, Lampen und andere Verbraucher schalten können. Ich möchte auch wissen, wenn vielleicht mein Keller unter Wasser steht, wann ich meine Gartenpumpe abbauen muss, damit sie mir nicht kaputt friert und wann meine Regenwasserzisterne alle ist. Ich werde Euch also zeigen, wie man z.B. mit einer Handy-App über das Internet Steckdosen oder Lampen schalten kann, wie man Daten von Sensoren an jedem Ort der Welt mit entsprechender Internetanbindung abrufen kann und auch wie man das meiner Meinung nach konzeptionell am besten angehen könnte.

Dabei muss ich Euch faiererweise eines sagen: Ich bin kein Profi was diese Dinge angeht. Ich bin „nur“ gelernter Kaufmann mit IT-Hintergrund und kenne Leute, die könnten das in der Theorie viel besser. Da sieht der Programmcode aufgeräumter aus, die Laufzeiten sind optmierter, und und und…. mein Vorteil ist aber, dass ich mitunter auf Ideen komme, die ein reiner Programmierer/ Techniker wahrscheinlich auf diese Weise nie bekommen würde. Das ermöglicht mir eine solche Steuerung mit wirklich ordentlicher Ausstattung für unter 100 Euro zu bauen.

Alles lasst uns die Projekte zusammen angehen: